Sommerrausch

Fr Sep 04, 2009 6:02 pm von Miss Betrayal

Der Sommer steht in seiner vollen Blüte. Oh ja, wir können die Blicke schon auf uns spüren. Es ist nicht mehr weit, sagen sich die Damen. Es ist nicht mehr weit, seufzen die Herren. Der Sommerball steht an. Tanz, Musik, Schmaus und... Herren in gut sitzenden Hosen, mit geschniegelter Frisur und geputzten Manschettenknöpfen. Wie haben wir uns den Sommerball das ganze Jahr lang ersehnt? Kein …

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Tristan Sedley - Mireille Levîte

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Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Tristan Sedley am Di Sep 01, 2009 12:17 am

{ Ich hoffe, die kurze Einführung ist okay - doch ich konnte den Brief nicht ohne Zusammenhang posten }

____________________



Ein Schauspiel in Rot bot sich den Bewohnern Londons, die an diesem heißen Sommertag durch die Straßen irrten, betäubt von der Schwüle und der stickigen Luft. Und obwohl sich ein jeder von ihnen nach Schatten und etwas Kühle sehnte, hielten sie dennoch inne und wandten ihre Köpfe um, als zwei junge Männer – in den Gewändern von Angestellten – durch die Straßen marschierten. In ihren Händen hielt ein jeder von ihnen einen großen Strauß Rosen. Blutrot. Jeder Blumenkopf präsentierte sich in vollster Pracht, blickte zur gleißenden Sonne empor und genoss die Wärme, die den Herren den Schweiß auf die Stirn trieb. In den tristen Straßen der Stadt wirkten die farbigen Blätter der zierlichen Pflanzen wie Farbkleckse, die ein Maler unachtsam auf der Leinwand verloren hatte. Rote Punkte auf grauem Hintergrund – so widersprüchlich und gegensätzlich, trotzdem war es kaum an kurzlebiger Schönheit zu übertreffen. So manches Kind streckte gierig die kleinen, dreckigen Finger nach einem verlorengegangen Blütenblatt aus, um es vor dem Tod auf der Straße zu bewahren. Schönheit – ein jeder Mensch sehnte sich danach. Ein jeder Mensch wollte sie besitzen.

Die beiden Herren mit dem kostbaren und filigranen Blumen hielten an einer der schönsten Villa der Stadt. Sie hätten sie blind gefunden, wenn ihr Auftraggeber ihnen den Fleck nicht genaustens beschrieben hätte.
Würde man den Herren Einlass gewähren, so würden sie die Rosen – zweihundert an der Zahl – sorgfältig im Gemach der Adressatin aufstellen. Dort würde jene zwischen all dem roten Meer aus Blütenköpfen einen weißen Umschlag vorfinden, der in geschwungenen Lettern ihren Namen trug.


Mireille – oder sollte ich Euch wahrhaftige Venus taufen?,

ist es möglich, dass ein Mann sich an Schönheit betrinken kann? Wenn ja, so bin ich längst zum Narr geworden, der den Verlust all seiner Sinne beklagen muss! Wankend, lachend, lallend würde ich durch die Straßen Londons torkeln, weil Ihr mich mit Eurer Schönheit wie eine Welle übermannt hättet. Womöglich schreibe ich diese Zeilen wirklich im Rausch, denn meine Augen fühlen sich fremd an, als läge ein Nebel auf ihnen, den man Traum taufen kann. Denn ein Traum müsst Ihr sein, der mir an einem Abend erschienen ist.
Habt Ihr meine brennenden Blicke auf Eurer Porzellanhaut gespürt? Oder war ich nur ein Schatten, der wünschte, eine Motte zu sein, um sich in Eurem Licht das Leben nehmen zu können?
Ich rief einen Freund herbei und fragte ihn, ob er Euch auch dort sieht – oder mein Verstand zwischen den Gläsern köstlichen Weines verlorengegangen sei. Aber nein, er bestätigte mir, dass Ihr kein Trugbild seid. Die Priester sprechen gerne mit ihren realitätsfremden Zungen von Wundern ... an diesem Abend glaubte ich ihnen das erste Mal.

Seit ich Euch sah, spukt Ihr mir wie ein Traum, der gelebt werden will, im Kopf umher.
Daher entschied ich mich, Euch dieses kleine Meer an Rosen zukommen zu lassen. Eine für jede Stunde Schlaf, die Ihr mir geraubt habt, weil ich wach lag, um mich in der Erinnerung an Euer Gesicht zu verlieren.

Bestiehlt eine jeder Blume ihrer Blätter und bettet Euren Körper auf dem verführerischem Rot.
Badet Euch in den Stunden, die ich Euch schenkte. Denn es werden viele weitere folgen.

Ich sende Euch einen Kuss auf Euren zarten Handrücken, Mireille.

Hochachtungsvoll,
Tristan Sedley“
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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Mireille Levîte am Di Sep 01, 2009 5:17 pm

Die weiße Kutsche fährt vor. Sofort kommt der Butler aus dem Türschatten und öffnet die geschwungene, mit Gold verzierte Tür. In einer fließenden Verbeugung hält er der Aussteigenden eine behandschuhte Hand hin, die sofort von einer perfekt manikürten, zarten Hand bedeckt wird. Aus der Kutschtür steigt eine junge, hochgewachsene, wunderschöne Frau. Ihr karamellfarbenes, künstlich gelocktes Haar wurde mit einer Blütenspange hochgesteckt.

Als die junge Frau nun ausgestiegen ist begrüßt sie mit einem leichten Nicken den Butler, dann geht sie zielstrebig die Stufen zum Portal hinauf, das ihr sofort von zwei Mägden geöffnet wird. In der Empfangshalle erwartet sie ein zweiter Butler "Mylady, Es kamen zwei Boten für Euch um Euch etwas zu bringen. Sie haben es in Eurem Gemach hinterlassen." Wieder folgt ein Nicken, für so etwas würde sie kein Wort verschwenden. Weitere Treppen geht sie hinauf, bis ihr wieder Türen (ihres Gemaches) geöffnet werden.

Nahezu erstaunt bleibt sie für kurze Zeit stehen. Konnte das wahr sein? Soetwas hat sie noch nie erlebt - und ihr wurden schon etliche Geschenke gemacht, für die sie mittlerweile gar keinen Blick mehr übrig hat, doch das.. war etwas Besonderes.
Mittlerweile mussten die jungen Männer sich schon etwas einfallen lassen und dieser junge Mann, hatte wirklich eine gute Idee. Dieses Geschenk war sehenswert.

In ihrem ganzen Raum waren Rosenblätter - blutrote. Vorsichtig - um so wenig Blütenblätter wie möglich zu zertreten - geht sie zu dem weißen Briefumschlag und öffnet ihn. Ein Lächeln schummelt sich auf ihren getuschten Lippen, als sie dies liest. Ein wirklich einfühlsamer Mann, der was von Worten verstand. Und so lässt sie sich nicht lange Zeit und lässt sich bald nieder, um zurückzuschreiben - persönlich.



Tristan.

Ich bedanke mich für die vielen, roten Rosen. Diese Überraschung ist noch niemandem gelungen.
Ihr schmeichelt mir und seid ein wahrhaftiger Charmeur - das lasst euch gesagt sein.

Als ich mein Gemach betreten habe und überall diese äußerst wunderschönen Rosenblätter sah, war ich erstaunt und dachte erst, ich wäre falsch. War das ein Traum?
Nein - Ihr habt mir dieses Geschenk gemacht und ich fühle mich geehrt,
über eure Komplimente und Worte, die Ihr mir in diesem Brief geschrieben habt.

Ich würde Euch zugerne einmal persönlich sehen, um mich
überzeugen zu können, dass es solch einen Menschen, der so wunderbar mit der Vielfalt der Worte umgehen kann, wirklich gibt.


Und so bitte ich Euch, mir als bald als möglich eine Antwort zu geben.



In liebsten Grüßen



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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Tristan Sedley am Di Sep 01, 2009 5:50 pm

Es ist ein triumphierendes Lächeln, das sich auf seinen Lippen abzeichnet, als er die Umrisse des Boten an der gläsernen Tür erkannte. Gewiss – es hätte Nachricht von jedermann sein können, doch sein Gefühl sagte ihm, dass es von ihr kam. Das erste Mal seit Monaten war er schneller an der Tür, als jeder seiner Butler. Und noch ehe der Bote etwas erwidern konnte, entriss Tristan ihm den Umschlag und schlug rasch wieder die Türe zu. Mit einer abwertenden Handbewegung schickte er die verwunderten Angestellten – die so viel aktives Tun im Hause nicht gewohnt waren, jedenfalls nicht von dem jungen Sedley – fort, um sich ungestört den Zeilen hinzugeben. Und das Lächeln auf seinen Lippen wurde breiter. Der erste Sieg hatte sich auf seiner Seite niedergelassen: Er hatte ihr Freude beschert und war im gleichen Atemzug unter all den Charmeuren der Stadt hervorgestochen. Was wollte er mehr? Nachdenklich drehte er den Umschlag um die eigene Achse, ehe er sich mit einem unbeschriftetem Bogen an seinem Schreibtisch niederließ.



Mireille,

Ihr verlangt nur eine Antwort von mir – wisst Ihr denn nicht, dass ich Euch alles geben würde?
Beinahe macht Ihr es mir zu einfach, doch gewiss will ich Euch Antwort geben. So oft Ihr danach verlangt.

Es erstaunt mich, dass ich die Macht besaß, Euch möglicherweise für eine Sekunde den Atem, gar die Sprache zu rauben. Denn sicherlich seid Ihr so einiges gewohnt, habt Geschenke gesehen, die den Wert des meinen sicherlich übersteigen, doch befürchte ich, dass mancher Mann herzlos seine Botschaften an Euch schickt. Man sollten allen Ihrer Stände berauben, wenn sie nicht wissen, wie Sie solch eine majestätische Schönheit unter den Frauen zu behandeln haben.

Nichts wäre mir lieber, als ein persönliches Treffen mit Euch, Mireille.

Heute Nachmittag führe ich ein Stück in den städtischen Theatern auf und mime den Faust. Wundert Euch nicht über die frühe Uhrzeit – es ist eine Veranstaltung für die minder privilegierten Menschen der Stadt. Kein Ort, an dem sich solch eine Blume, wie Ihr es seid, in diesen Stunden aufhalten sollte.
Vielleicht ist es Euch möglich, irgendwann eines der Stücke zu besuchen, wenn es für unsere Schicht, meine Liebe, aufgeführt wird. Ich würde Euch, ohne Zweifel, jeden Abend einen Platz in der ersten Reihe freihalten. Und sollte es Jahre dauern – ich würde warten.

Nach der heutigen Vorstellung, bei Anbruch der Nacht, lege ich die Rolle wieder von meinen Schultern und bin wieder der Mann, der Euch diese Zeilen schreibt.
Sagt mir wann, sagt mir wo – ich werde dort sein.

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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Mireille Levîte am Di Sep 01, 2009 6:15 pm

Nahezu hibbelig verbrachte die junge Frau den freien Tag des Wochenendes. Keine Schule, wie sollte sie sich so die Zeit vertreiben?

Ab und an kamen einige weitere Briefe und - im Vergleich zu Tristan's Geschenk - geschmacklose Geschenke und natürlich Worte an, denen sie keines Blickes würdig war. Sie schickte eine Magd in ein Nachbarzimmer, um die Briefe mit Standard-Schmeicheleien-Danksagungen, jedoch charmarmante Ablehnungen, zu verfassen und wartete weiter auf den Boten, der ihr den Brief von ihm bringen würde.

Den ganzen Tag war sie fast unausstehlich zu den Dienstmägden und -knechten. Und selbst die geschmacklosen Geschenke, die sie bekommen hat ließ sie nicht wie sonst ins Armenviertel bringen, sondern wollte sie sofort verbrennen lassen.

Doch dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, kam der Bote, klingelte. Sie ließ - trotz ihrer Ungeduld - den Butler öffnen und riss ihn ihm sofort aus der Hand, als das Portal sich wieder geschlossen hat.
Stürmisch rannte sie in ihr Gemach und riss ungeduldig den Brief auf.

Ihr Herz klopft - entweder vom hastigen Treppensteigen, oder doch von etwas Anderem?.
Das Lächeln, das schon auf ihren Lippen war, seit sie den Brief gesehen hat, erweitert sich sogleich und schnell lässt sie sich an ihrem Schreibtisch nieder und antwortet dem charmanten Schreiber.



Lieber Tristan,

Ich konnte es kaum erwarten Euren Brief endlich zu bekommen. Nun - wo ich ihn habe - kann ich es kaum erwarten Euch zu treffen. Ich bin ehrlich gespannt, wer dieser geheimnissvolle Mann ist, der mit Wörtern und Komplimenten so gut umgehen kann.

Ich möchte mehr von Euch erfahren.

Ihr seid ein Schauspieler? Ein Künstler? Und habt dennoch so viel Geld, mir so viele Rosen zu schicken?

Ich werde aus Euch nicht schlau und bitte Euch mir mehr zu erzählen, erst dann kann ich leider erst erfahren, ob ich Euch wirklich treffen sollte.
Gewiss versteht Ihr mich, wenn ich anmerke, dass ich vorsichtig sein sollte - Ihr seid nicht der Einzige Schreiber und Schenker für mich.

Und so bitte ich Euch, erzählt mir mehr.
Stillt meine Neugier und lassen wir es bald zu einem Treffen kommen.

Ich würde mir dann gerne Eure Vorstellung als Faust ansehen.



Allerliebste Grüße,




Eure Mireille
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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Tristan Sedley am Di Sep 01, 2009 7:33 pm

Der Bote wirkte fast verlegen, als er erneut an diesem Tag am Hause Sedley klopfte. Dieses Mal war es erneut Tristan, der ihm mit funkelnden Augen die Türe öffnete. Die Hände hinter dem Rücken verschränkt, nickte er dem Boten vielsagend zu. Er drückte ihm sogar ein kleines Samtsäckchen mit klimpernden Inhalt in die Hand, kaum, dass er den Brief sein eigen nennen konnte. Zufriedene Boten waren unerlässlich – je besser sie das lockende Geld hören konnte, umso eiliger brachten sie einen Brief von einem Haus zum anderem.
Tristan schwenkte den Umschlag dich unter seiner Nase und vermeinte, sogar ihren Duft zu vernehmen. Süße Unschuld – und war es auch nur eine Maske – roch er, so redete er es sich ein. Zufrieden ließ er sich in einen Sessel fallen, überschlug die Beine auf einem Schemel und überflog die Zeilen des Briefs. Seine kleine Nebenbeschäftigung musste Zweifel in ihr gesät haben. Verständlich – waren die meisten Schauspieler doch Bettler, die stets am Hungertuch nagten und sich von einer Vorstellung zur nächsten schleppten. Doch bei Tristan müsste sie nicht fürchten, keineswegs. Auch wenn er den leichten Kratzer an seinem Ego merklich spürte, verletzt von der Tatsache, dass sein Ruf als Schauspieler nicht ihr Ohr erreicht hatte. Er war sich so sicher gewesen, dass alle Damen der Stadt seinen Namen auf der Zunge trugen und von seinen Künsten auf der Bühne schwärmten.
Vielleicht würde dies das Spiel noch interessanter machen. Wer wusste das schon.


Werte Mireille,

hat mein Ruf Euch wirklich noch nicht erreicht? So oft wurde mir gesagt, er würde mir voraus eilen. Doch ich werde gerne eines besseren belehrt!

Ja, ich bin Schauspieler – auch Musiker, wenn die Lust nach Instrumenten durch meine Adern schießt. Aber ich gestehe: Mein Herz gehört dem Schauspiel. Ich liebe es, in andere Rollen zu schlüpfen und den Zuschauern die Hand in meine eigene, kleine Welt zu reichen. Fernab von Realität und Zwängen, neugierigen Blicken und aufmerksamen Verwandten.
Mein Vater besitzt einige Theater im lebhaften Herz von London. Es werden Stücke für allerlei Stände aufgeführt, jedoch betone ich, dass nur die Aufführungen vor Euresgleichen wirklich Klasse und Anmut besitzt. Bereits der Einlass der Gäste gleich vielmehr einem Schauspiel, das wir mit so viel Glanz nie auf die Bühne zaubern können.
Aufgrund dessen fehlt es mir nicht an Geld, zumal ich auf einem Erbe sitze und der Schatz der Verwandtschaft bin, weil ich der einzige bin, der das männliche Geschlecht repräsentiert.

Mein Name steht auf jeder Liste eines jeden Balls in dieser Stadt.
Ihr müsst nicht fürchten, dass die Zeilen von einem Wilden aus den Gassen stammt, der sich die Finger nach der Schönheit der Oberschicht leckt.

Zumal das Schauspiel nur eine Obsession ist, der ich mich widerstandslos hingebe.
Zur Zeit besuche ich noch die School of Westminster, kann das Ende der Schulzeit jedoch bereits vor meinen Augen sehen. (Gott sei's gedankt.)

Sprecht aus, was Ihr über mich wissen möchtet.
Meine Lippen sind nicht versiegelt – im Gegensatz: gesprächig, wie nie zuvor, wenn es ein Treffen mit Euch zu mir bringt.

Hochachtungs-, wie auch hingebungsvoll,

T. Sedley
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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Mireille Levîte am Do Sep 03, 2009 6:11 pm

~ ausversehen editiert und gelöscht Embarassed sry ~


Zuletzt von Mireille Levîte am Sa Sep 05, 2009 4:41 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Tristan Sedley am Do Sep 03, 2009 7:52 pm

Es war ein cremefarbener Umschlag, der sie nach dem ihren erreichte. Anstatt ihres Namens prangte nun eine Rose, gezeichnet mit schwarzer Tinte, auf dem Papier. Wozu alles und jeden in Wörtern festhalten, es in den Käfigen eines Namen einsperren, wenn ein anderer Titel sehr viel treffender war?


Mireille,

all die Fragen und die Worte, die auf meiner Zunge liegen, haben keinen Platz auf diesem Stück Papier.
Womöglich ist der Autor dieser Sätze es auch nur Leid, sich der Schönheit zu verwähren und mit ihr all jene Dialoge mit Tinte festzuhalten, die er ihren Lippen entlocken will. Unverbraucht, gar jungfräulich.

Meine teure Mireille, zwingt mich nicht länger, jeden Brief von Euch abzuwarten.
Lasst mich jedes geschriebene Wort aus Eurem Munde hören, ich bitte Euch.

Jede Faser meines Körpers sehnt sich danach, sich an Eurem Anblick zu berauschen.

Tristan
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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Mireille Levîte am Sa Sep 05, 2009 4:39 pm

Ihre vorerst letzte Antwort wurde schnell dahingeschrieben. Kleine Tintenflecken säumen das hochwertige, feste Briefpapier, doch die Worte darauf sind die wichtigsten. Eilig geschrieben und drängend.


Tristan !

Ihr habt recht.

Wir sollten und unbedingt treffen.
Ich kann es kaum erwarten.

Ich erwarte von euch, das wir uns heute Abend im "Lunde's" treffen - falls Ihr das nicht kennt :"Ein sehr schickes, elegantes Restaurant, direkt in der Stadtmitte."

Ich werde gegen 19 Uhr mit der Kutsche dort eintreffen.
Ich bitte darauf, dass Ihr mich erwarten werdet.




Freudige Grüße,




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Re: Tristan Sedley - Mireille Levîte

Beitrag von Tristan Sedley am Sa Sep 05, 2009 5:54 pm

Die Antwort war dieses Mal lediglich ein sorgsam zusammengelegtes Stück Papier, das der Butler ihr überreichen würde. Der Autor jener Worte schien in Eile gewesen zu sein und trotzdem wirkte die Schrift makellos.

Ich werde dort sein.

Vier Worte. So wenig - doch vollkommen genügend.
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